wo jedoch man gleich auf der Suche
nach dem Büro im Berliner Festspielhaus die ersten
Kontakte knüpfte.
Theaterleute aus Japan, Brasilien, Argentinien, Slowakei,
Iran, Frankreich und Irland trafen sich dort; ein Paradies
für
den kulturellen Austausch aus dem natürlich auch
im Laufe
der zwei Wochen Freundschaften entstanden.
Mein Workshop hieß Stürzen und Fallen
bei Helge Musial
und war ein Wechselbad der Gefühle, vom Fliegen
bis zum absoluten Absturz, war alles dabei
(auch ein paar blaue Flecken) und ich glaube so manch
ein Theaterstück welches danach Première
hatte war durchzogen mit kleinen stürzenden
und fallenden Augenblicken, die der Forumsbesucher
topfit mit nach Hause gebracht und gleich eingebaut
hat.
Die allnachmittaglichen Diskussionsrunden waren zwischen
Workshop und Theatergang angesetzt. Unheimlich spannend
waren die Vorträge der ausländischen Kollegen,
welche die
Theatersituation in Ihren Ländern beschrieben,
Videos und Fotos dazu zeigten, und manchmal sogar persöhnlich
noch etwas zum Besten boten. Spannend war auch, einem
Thomas Ostermeier gegenüber zu haben und Ihn zu
seiner am Vorabend gesehenen Inszenierung zu befragen.
Jeden Abend ins Theater - das war ein Genuss für
all diejenigen, die sonst immer an Theaterabenden selbst
arbeiten und nun endlich einmal große Häuser
und bekannte Regisseure und Schauspieler zu sehen bekamen.
Schade nur, daß so ein Forumsbesuch eine einmalige
Sache
ist - wie schön wäre es, jedes Jahr an dieser
Art von Fortbildung teilnehmen zu können...
Eine Liebeserklärung an das Internationale Forum
Junger
Bühnenangehöriger und dessen Initiatoren und
Helfer kann
ich mir nicht verkneifen.
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